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	<title>clean-IT &#187; Mineralien</title>
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		<title>Report: Erst Blood Diamonds, jetzt Blood Computers?</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 18:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computerproduktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Sp&#228;testens seit dem Film „Blood Diamond“ von 2006 hat sich in der &#214;ffentlichkeit ein Bewusstsein f&#252;r illegalen Diamantenhandel, dessen Erl&#246;s gewaltsame Konflikte finanziert, entwickelt .  Ein neuer Bericht der NGO Global Witness zeigt auf, dass auch die Elektronikindustrie von dieser Gefahr betroffen ist. Er beschreibt, wie internationale Konzerne Mineralien von Lieferanten kaufen, die Handel mit Milit&#228;r und gewaltsamen Rebellen betreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sp&#228;testens seit dem Film „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blood_Diamond">Blood Diamond</a>“ von 2006 hat sich in der &#214;ffentlichkeit ein Bewusstsein f&#252;r illegalen Diamantenhandel, dessen Erl&#246;s gewaltsame Konflikte finanziert, entwickelt .  Ein neuer Bericht der NGO <a href="http://www.globalwitness.org" target="_blank">Global Witness</a> zeigt auf, dass auch die Elektronikindustrie von dieser Gefahr betroffen ist. Er beschreibt, wie internationale Konzerne Mineralien von Lieferanten kaufen, die Handel mit Milit&#228;r und gewaltsamen Rebellen betreiben. Viele Abbaugebiete in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) werden von militanten Gruppen kontrolliert, die sich gewaltsam Zugang zu wertvollen Mineralien verschaffen und Zivilisten zu unbezahlter Arbeit zwingen. Der Handel mit Mineralien stellt eine lukrative M&#246;glichkeit dar, um Munition zu kaufen und weitere K&#228;mpfe zu finanzieren. Neben Gold, sind die Rohstoffe Zinnerz und Koltan im weltweiten Handel von gro&#223;er Bedeutung, da sie nicht nur f&#252;r die Herstellung von Computern, sondern auch f&#252;r MP3-Player und andere elektronische Ger&#228;te ben&#246;tigt werden.</p>
<p><strong>Kritik an fehlender Transparenz der Lieferketten</strong></p>
<p>Insgesamt 240 Unternehmen der Mineralien-, Metall- und Technologieindustrie wurden von <a href="http://www.google.at/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.globalwitness.org%2F&amp;ei=gRChSvsf08P-Bo_qhPAL&amp;usg=AFQjCNF7gnyx5Os_RRzo6c0kzLkyVsdY9A&amp;sig2=k7l0mbEIhdHBDn625pr_eg">Global Witness </a>unter die Lupe genommen. Dem Bericht zufolge kauft der Hauptlieferant der Firma <a href="http://www.thaisarco.com/" target="_blank">THAISARCO</a> (eine Tochterfirma der britischen Firma AMC- British Amalgamated Metal Copr.) Zinn und Koltan bei der ruandischen Hutu-Miliz FDLR (Democratic Forces for the Liberation of Rwanda). 2008 deckte die britische Regierung auf, dass das britische Unternehmen Afrimex bei Lieferanten kauft, die mit Rebellen kooperieren. Konsequenzen von Seiten der Regierung gab es f&#252;r den Konzern jedoch nicht. Neben der belgischen Firma Tradement und dem internationalen Unternehmen <a href="http://www.traxys.com" target="_blank">Traxys</a>, wird die Rolle von bekannten Multimedia- Unternehmen wie <a href="http://welcome.hp.com/country/at/de/welcome.html#Product" target="_blank">HP</a>, <a href="http://www.nokia.at/" target="_blank">Nokia</a>, <a href="http://www.dell.at/" target="_blank">Dell</a> und <a href="http://www.motorola.com/consumers/v/index.jsp?vgnextoid=fd01deb8c76ff110VgnVCM1000008406b00aRCRD" target="_blank">Motorola </a>in Frage gestellt: Auch wenn die Unternehmen bei offiziell anerkannten Lieferanten kaufen, kritisiert Global Witness die fehlende Transparenz bei der R&#252;ckverfolgung der gesamten Lieferkette. Wenn die Mineralien bei den Unternehmen ankommen, k&#246;nnen sie bereits bis zu sieben Mal ihren Besitzer gewechselt haben – da Firmen meist nur Informationen &#252;ber ihren direkten Lieferanten haben, bleibt der restliche Weg im Dunkeln.</p>
<p><strong>Forderungen</strong></p>
<p>Global Witness fordert, dass Firmen, die Mineralien aus der DRK kaufen, eine sorgf&#228;ltige Pr&#252;fung der gesamten Lieferkette gew&#228;hrleisten, um zu verhindern militante Gruppen zu finanzieren und somit den fortw&#228;hrenden Krieg zu unterst&#252;tzen. Zudem werden die DRK und internationale Regierungen aufgefordert bewaffneten Gruppen und Milit&#228;r den Zugang zu Minen, Handelsrouten und externen Netzwerken zu unterbinden. Ferner wird von Regierungen gefordert nationale Unternehmen, die in den illegalen Mineralienhandel der DRK involviert sind, zur Verantwortung zu ziehen.</p>
<p>Den Global Witness Report &#8220;Faced with a Gun, What Can You Do?&#8221; finden Sie <a href="http://www.globalwitness.org/fwag" target="_blank">hier.</a></p>
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