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	<title>clean-IT &#187; Lenovo</title>
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		<title>Wenn Menschen Dinge werden</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 09:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrechtverletzung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;" title="Working like this every day I don't see how we are any different from machines...The factory has to pay money to purchase the machines, but they don't have to spend Money on us.">"<em>Ich kann nicht erkennen, wie wir irgendwie anders als die Maschinen w&#228;ren, wenn wir t&#228;glich so arbeiten...Die Fabrik muss Geld f&#252;r die Maschienen zahlen, aber f&#252;r uns m&#252;ssen sie nichts ausgeben.</em>"</p>
<p style="text-align: right;">(namenlose/r Meitai ArbeiterIn)</p>
<p style="text-align: left;">Diese Stimme hat leider jeden Grund, sich als Maschine zu f&#252;hlen: Bei 3 250 Tasten/Stunde, keiner M&#246;glichkeit, die Toilette zu besuchen und keinerlei Respekt, verbringen die ArbeiterInnen der Meitei Plastics &#38; Electronics Fabrik in Guangdong, China beinahe ihre gesamte Zeit am oder um den Arbeitsplatz. Ein Bericht des NLC (National Labour Committee) deckt auf!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" title="Working like this every day I don't see how we are any different from machines...The factory has to pay money to purchase the machines, but they don't have to spend Money on us.">&#8220;<em>Ich kann nicht erkennen, wie wir irgendwie anders als die Maschinen w&#228;ren, wenn wir t&#228;glich so arbeiten&#8230;Die Fabrik muss Geld f&#252;r die Maschienen zahlen, aber f&#252;r uns m&#252;ssen sie nichts ausgeben.</em>&#8220;</p>
<p style="text-align: right;">(namenlose/r Meitai ArbeiterIn)</p>
<p style="text-align: left;">Diese Stimme hat leider jeden Grund, sich als Maschine zu f&#252;hlen: Bei 3 250 Tasten/Stunde, keiner M&#246;glichkeit, die Toilette zu besuchen und keinerlei Respekt, verbringen die ArbeiterInnen der Meitei Plastics &amp; Electronics Fabrik in Guangdong, China beinahe ihre gesamte Zeit am oder um den Arbeitsplatz. Ein Bericht des NLC (National Labour Committee) deckt auf!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-938"></span></p>
<p style="text-align: left;" title="I feel like I am serving a prison sentence...We're really livestock and shouldn't be called Workers.">&#8220;<em>Ich f&#252;hle mich, als w&#252;rde ich eine Haftstrafe absitzen&#8230;Wir sind tats&#228;chlich Vieh und sollten nicht Arbeiter genannt werden.</em>&#8220;</p>
<p style="text-align: right;" title="I feel like I am serving a prison sentence...We're really livestock and shouldn't be called Workers.">(namenlose/r Meitei ArbeiterIn)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">2008/2009: Meitei produziert Tastaturen f&#252;r die Markenfirmen Lenovo, IBM, HP, Dell und Microsoft. Die etwa 2 000 ArbeiterInnen (die meisten sind Frauen zwischen 18 und Mitte Zwanzig) arbeiten f&#252;r einen Hungerlohn (etwa 41 $cents pro Stunde) durchschnittlich ca. 74 Stunden die Woche.</p>
<p style="text-align: left;">Zusammengepfercht, ohne Flie&#223;wasser oder zus&#228;tzlichem Strom, leben die ArbeiterInnen direkt auf dem Fabrikgel&#228;nde, das sie nur selten verlassen d&#252;rfen. Insofern ist der Vergleich mit einem Gef&#228;ngnis durchaus passend. Es verwundert daher auch nicht, dass zynische IT-Konzerne (etwa Dell und Microsoft) mit tats&#228;chlicher Gefangenenarbeit in Amerika experimentieren.</p>
<p style="text-align: left;">Das NLC kritisiert weiterhin, dass Elektronikg&#252;ter zollfrei in die USA importiert werden und die Regulierungen durch westliche Regierungen sehr lasch sind.</p>
<p style="text-align: left;">LINKS:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.nlcnet.org/article.php?id=613" target="_blank">The National Labor Committee &#8211; High Tech Misery In China. The Dehumanization of Young Workers Producing Our Computer Keyboards.</a></li>
<li><a href="http://goodelectronics.org/news-en/high-tech-misery-in-china-the-dehumanization-of-young-workers-producing-our-computer-keyboards" target="_blank">Bericht zum Report &#8220;High Tech Misery in China&#8221; auf www.goodelectronics.org</a></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Ausbeutung unter dem Weihnachtsbaum</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2008/12/15/ausbeutung-unter-dem-weihnachtsbaum/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 08:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrechtverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[clean IT]]></category>
		<category><![CDATA[Compeq]]></category>
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		<category><![CDATA[Südwind]]></category>
		<category><![CDATA[WEED]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Studie enth&#252;llt Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferbetrieben von Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo.
Das Weihnachtsgesch&#228;ft boomt und elektronische Artikel stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen in &#214;sterreich. Die ArbeiterInnen, die diese Produkte in China herstellen, leiden unter menschenunw&#252;rdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, wie eine neue Studie von Clean-IT aufdeckt.
Arbeitszeiten von 11-13 Stunden bestimmen den beschwerlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Studie enth&#252;llt Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferbetrieben von Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo.</strong></p>
<p>Das Weihnachtsgesch&#228;ft boomt und elektronische Artikel stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen in &#214;sterreich. Die ArbeiterInnen, die diese Produkte in China herstellen, leiden unter menschenunw&#252;rdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, wie eine neue Studie von Clean-IT aufdeckt.</p>
<p>Arbeitszeiten von 11-13 Stunden bestimmen den beschwerlichen Arbeitsalltag. „Ich bin m&#252;de und ersch&#246;pft“, berichtet ein Arbeiter. „Ich schufte wie eine Maschine, es f&#228;llt mir schon schwer mich zu konzentrieren.“, erz&#228;hlt eine 19-j&#228;hrige Arbeiterin.</p>
<p>Die Nichtregierungsorganisation S&#252;dwind ver&#246;ffentlicht heute in &#214;sterreich die internationale Studie „The Dark Side of Cyberspace“. Die Studie wurde auf Grundlage zahlreicher Interviews mit Besch&#228;ftigten von Zulieferbetrieben namhafter Computerunternehmen, von der in Hong Kong arbeitenden Partnerorganisation SACOM erstellt. Sie zeichnet ein d&#252;steres Bild der Arbeitsbedingungen in der Computerproduktion.</p>
<p>In den untersuchten Zulieferbetrieben Compeq Technology (Zulieferer von Dell, Lenovo u.a.) und Excelsior Electronics (Zulieferer von Fujitsu Siemens Computers u.a.) in S&#252;dchina kommt es zu massiven Verst&#246;&#223;en gegen nationales und internationales Arbeitsrecht. Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag betr&#228;gt 11-13 Stunden, die ArbeiterInnen brauchen eine Erlaubnis um zur Toilette zu gehen und sind in Schlafr&#228;umen untergebracht, in denen ihnen nur eine enge Schlafkoje zur Verf&#252;gung steht. Das Kantinenessen ist von schlechter Qualit&#228;t und oft mit Haaren und Insekten verunreinigt. Die Arbeits- und Schlafr&#228;ume sind schlecht bel&#252;ftet und durch unzureichende Schutzkleidung sind die ArbeiterInnen permanent giftigen Chemikalien ausgesetzt. Weder die geringe Entlohnung noch die fehlende soziale Absicherung entsprechen dem chinesischen Arbeitsrecht.</p>
<p>„Die Arbeiter und Arbeiterinnen stehen unter enormen Stress. Grund daf&#252;r sind nicht nur erzwungene &#220;berstunden, sondern auch das harsche Fabriksregime. Bei Compeq gibt es sogar Regeln dar&#252;ber, wie man sich im Unternehmen zu bewegen hat und wie die Haare getragen werden m&#252;ssen.“, so Charles Ho von SACOM, der heute gemeinsam mit der Arbeitsrechtsaktivistin Jenny Chan in Berlin die aktuelle Studie pr&#228;sentiert.</p>
<p>Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo erhielten die M&#246;glichkeit eine Stellungnahme zu den in der Studie aufgezeigten Arbeitsrechtsverletzungen abzugeben. In der Regel wurde versucht die wirtschaftlichen Beziehungen zu den untersuchten Zulieferbetrieben abzustreiten. Manche Unternehmen haben die Lieferbeziehung best&#228;tigt und Untersuchungen zugesichert. Kein Markenunternehmen hat aber bislang konkrete Ma&#223;nahmen zur Verbesserung der Situation angek&#252;ndigt.</p>
<p>„So wie Computer konsumieren wir viele Produkte, die in Billiglohnl&#228;ndern unter menschenunw&#252;rdigen Bedingungen produziert werden. S&#252;dwind setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Nord und S&#252;d f&#252;r die Einhaltung der Arbeitsrechte weltweit ein.“ sagt S&#252;dwind Pressesprecherin Christina Schr&#246;der.</p>
<p>Gemeinsam mit anderen europ&#228;ischen Nichtregierungsorganisationen startet S&#252;dwind daher die Kampagne Clean-IT f&#252;r die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie. „Durch &#246;ffentlichen Druck wollen wir die Computermarkenfirmen dazu bewegen, Verantwortung f&#252;r die Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu &#252;bernehmen, damit sich nicht nur der Elektronikfachhandel und die Beschenkten, sondern auch die ArbeiterInnen in China &#252;ber das gute Weihnachtsgesch&#228;ft freuen k&#246;nnen.“, so Elisabeth Schinzel, Clean-IT Expertin bei S&#252;dwind.<br />
<a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/sacom_china_report_081.pdf"></a></p>
<p><a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/sacom_china_report_081.pdf">Studie &#8220;The Dark Side of Cyberspace&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/29956555@N03">Fotos zum Download</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">R&#252;ckfragehinweis:</span><br />
<strong>Clean-IT. Eine Kampagne von S&#252;dwind</strong><br />
Elisabeth Schinzel<br />
Tel.: 0043 (0)1 405 55 15 &#8211; 302<br />
E-Mail: elisabeth.schinzel@suedwind at<br />
www.Clean-IT.at</p>
<p><strong>S&#252;dwind</strong><br />
Christina Schr&#246;der, Pressesprecherin<br />
Tel.: 0043 (0)1 405 55 15 &#8211; 301<br />
E-Mail: christina.schroeder@suedwind.at<br />
www.suedwind-agentur.at</p>
<p><strong>Vermittlung von Telefoninterviews mit Jenny Chan und Charles Ho von SACOM: </strong><br />
Sarah Bormann<br />
WEED – Weltwirtschaft, &#214;kologie &amp; Entwicklung, Berlin<br />
Mobil: 0049 160-96654332</p>
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