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	<title>clean-IT &#187; Fujitsu Siemens Computers</title>
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		<title>Sp&#228;rliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2009/05/30/spaerliche-verbesserung-der-arbeitsbedingungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 09:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Acer]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon seit 2004 forschen unsere holl&#228;ndischen ProjektpartnerInnen bei <a href="http://somo.nl/">SOMO</a> &#252;ber  Arbeitsrechtsverletzungen in den Zulieferketten internationaler Computermarkenfirmen. Sie publizierten unter anderem acht Firmenprofile verschiedener Computermarkenfirmen. Nun gibt es eine Follow-Up-Studie, die zeigt, wie die Computermarkenfirmen auf die Publikation der ersten Reports reagierten. Mittels Fragebogen erhob SOMO ob und welche Ver&#228;nderungen es in Reaktion auf die Publikation der Forschungsergebnisse gab. Die Antworten von HP, Apple, Sony, Acer, Toshiba, Dell und Fujitsu Siemens Computers* bieten die Grundlage des Briefing Papers "<a href="http://somo.nl/publications-en/Publication_3054">Computer Connections: Supply chain policies and practices of seven computer companies</a>" (Pdf, 328 kB), das SOMO vor kurzem publizierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2004 forschen unsere holl&#228;ndischen ProjektpartnerInnen von <a href="http://somo.nl/">SOMO</a> zu Arbeitsrechtsverletzungen in den Zulieferketten internationaler Computermarkenfirmen. Unter anderem publizierten sie Firmenprofile zu acht Computermarkenfirmen. Die nun erschienene Follow-Up-Studie zeigt viele Schwierigkeiten bei der Umsetzung sozialer Standards und gerechter Arbeitsbedingungen in der Computerbranche auf.</p>
<p>Mittels Fragebogen erhob SOMO, ob und welche Ver&#228;nderungen es in Reaktion auf die Publikation der Forschungsergebnisse von 2005 gab. Die Antworten von HP, Apple, Sony, Acer, Toshiba, Dell und Fujitsu Siemens Computers bieten die Grundlage des Briefing Papers &#8220;<a href="http://somo.nl/publications-en/Publication_3054">Computer Connections: Supply chain policies and practices of seven computer companies</a>&#8221; (Pdf, 328 kB).</p>
<p><span id="more-1028"></span><br />
F&#252;nf der acht Firmen sind Mitglieder der &#8220;Electronic  Industry Citizenship Coalition&#8221; (EICC), einer Koalition von 45 Firmen des ICT-Sektors, die sich um einen gemeinsamen Verhaltenskodex bem&#252;hen. Der EICC-Code aber ist l&#252;ckenhaft, u.a. da er nicht den Kernarbeitsnormen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Arbeitsorganisation">ILO</a> entspricht. Einige der Firmen haben ihren Verhaltenskodex allerdings selbstst&#228;ndig angepasst, sodass sie auch das Recht auf Organisationsfreiheit und auf Kollektivverhandlungen umfassen.</p>
<p>Au&#223;erdem zeigt sich, dass zivilgesellschaftliche Organisationen kaum in die (Weiter-)Entwicklung der Verhaltenskodizes eingebunden waren, die einzige Ausnahme war HP. Die meisten Firmen beschr&#228;nken sich jedoch darauf, bei ihren direkten Zulieferern Audits durchzuf&#252;hrenund vernachl&#228;ssigen Kontrollen auf der weiteren Zulieferkette. Das f&#252;hrt dazu, dass sich die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben kaum verbessern.</p>
<p>Leider zeigt sich an dieser Stelle, dass viele der Firmen kaum Anstrengungen unternehmen, ihren Verhaltenskodex auch wirklich umzusetzen. Auch sind viele Unternehmen diesbez&#252;glich sehr verschwiegen. Nur HP war transparent in seiner Vorgehensweise und hat SOMO breitwillig &#252;ber seine  Bem&#252;hungen zur Umsetzung sozialer Standards informiert.<br />
<a name="fn_firmen"></a><br />
<a name="fn_firmen">*</a>Packard Bell wurde von Acer &#252;bernommen und hat daher den Fragebogen nicht beantwortet.</p>
<p><a href="http://somo.nl/publications-en/Publication_3054">Download der Studie &#8220;Computer Connections&#8221; als PDF (328 kB)</a></div>
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		<title>Fujitsu Siemens ignoriert Verantwortung f&#252;r Arbeitsrechtsverletzungen</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2009/04/02/fujitsu-siemens-ignoriert-verantwortung-fuer-arbeitsrechtsverletzungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 15:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Fujitsu Siemens Computers]]></category>

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		<description><![CDATA[Fujitsu Siemens Computers &#252;bernimmt keine Verantwortung f&#252;r Arbeitsrechtsverletzungen in seiner chinesischen Zulieferkette. Eine Kurzinfo zur <a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/pr_sacom_weed090401.pdf">Presseaussendung</a> (PDF, 184 KB) unserer Partnerorganisationen <a href="http://www.sacom.hk/">SACOM</a> und <a href="http://www.weed-online.org/">WEED.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fujitsu Siemens Computers &#252;bernimmt keine Verantwortung f&#252;r Arbeitsrechtsverletzungen in seiner chinesischen Zulieferkette. Eine Kurzinfo zur <a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/pr_sacom_weed090401.pdf">Presseaussendung</a> (PDF, 184 KB) unserer Partnerorganisationen <a href="http://www.sacom.hk/">SACOM</a> und <a href="http://www.weed-online.org/">WEED.</a></p>
<p>Im Dezember 2008 <a href="http://www.clean-it.at/2008/12/15/ausbeutung-unter-dem-weihnachtsbaum/">ver&#246;ffentlichte S&#252;dwind </a>die Studie <a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/sacom_china_report_082.pdf">&#8220;The Dark Side of Cyberspace&#8221;</a> (PDF, 943 KB). Darin wurden <strong>gravierende Arbeitsrechtsverletzungen</strong> wie exzessive &#220;berstunden, L&#246;hne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns und menschenverachtende Verhaltensma&#223;regeln bei den Zulieferern von <strong>Dell</strong>, <strong>Fujitsu Siemens</strong> und <strong>Lenovo </strong>dokumentiert. <a href="http://www.sacom.hk/">SACOM</a>, unserer Partnerorganisation in Hong Kong, f&#252;hrte zahlreiche Interviews mit ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben durch. Auf der soliden Grundlage dieser Recherchen wurde der Report erstellt.</p>
<p>Auf die Vorw&#252;rfe in der Studie reagierten die betroffenen Unternehmen sehr unterschiedlich.</p>
<p>SpitzenmanagerInnen der Firmen <strong>Compeq</strong>, <strong>Compal Electronics </strong>und <strong>Dell </strong>trafen sich am 24.3.2009 mit <a href="http://www.sacom.hk/">SACOM</a> um sich &#252;ber nachhaltige Produktion und gute Praxis in der ArbeiterInnen-Repr&#228;sentation auszutauschen. <a href="http://www.sacom.hk/">SACOM</a> war vom Engagement dieser Firmen f&#252;r die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Umweltstandards in der Elektronikproduktion beeindruckt.</p>
<p><strong>PC Partner</strong> und <strong>Excelsior </strong>haben hingegen bis heute keine Stellungnahme zu den Vorw&#252;rfen abgegeben.</p>
<p><strong>Fujitsu Siemens Computers</strong> (FSC) scheint ebenso keine konkreten Schritte zu unternehmen, um auf <strong>Excelsior</strong>, seinen „bevorzugten chinesischen Zuliefer 2007“, Druck auszu&#252;ben. Das Unternehmen positionierte sich nur als Beobachter. Abgesehen von einem schwachen Verhaltenskodex gibt es kaum Anstrengungen mit Excelsior zu kooperieren und konkrete Schritte f&#252;r die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Zulieferkette zu setzen. Daher musste ein f&#252;r den 2. April angesetztes Treffen zwischen SACOM, FSC und Excelsior abgesagt werden.</p>
<p>Hier der Link zur  <a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/pr_sacom_weed090401.pdf">Presseaussendung von WEED und SACOM</a> (PDF, 184 KB)</p>
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		<title>Ausbeutung unter dem Weihnachtsbaum</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2008/12/15/ausbeutung-unter-dem-weihnachtsbaum/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 08:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrechtverletzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Studie enth&#252;llt Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferbetrieben von Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo.
Das Weihnachtsgesch&#228;ft boomt und elektronische Artikel stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen in &#214;sterreich. Die ArbeiterInnen, die diese Produkte in China herstellen, leiden unter menschenunw&#252;rdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, wie eine neue Studie von Clean-IT aufdeckt.
Arbeitszeiten von 11-13 Stunden bestimmen den beschwerlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Studie enth&#252;llt Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferbetrieben von Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo.</strong></p>
<p>Das Weihnachtsgesch&#228;ft boomt und elektronische Artikel stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen in &#214;sterreich. Die ArbeiterInnen, die diese Produkte in China herstellen, leiden unter menschenunw&#252;rdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, wie eine neue Studie von Clean-IT aufdeckt.</p>
<p>Arbeitszeiten von 11-13 Stunden bestimmen den beschwerlichen Arbeitsalltag. „Ich bin m&#252;de und ersch&#246;pft“, berichtet ein Arbeiter. „Ich schufte wie eine Maschine, es f&#228;llt mir schon schwer mich zu konzentrieren.“, erz&#228;hlt eine 19-j&#228;hrige Arbeiterin.</p>
<p>Die Nichtregierungsorganisation S&#252;dwind ver&#246;ffentlicht heute in &#214;sterreich die internationale Studie „The Dark Side of Cyberspace“. Die Studie wurde auf Grundlage zahlreicher Interviews mit Besch&#228;ftigten von Zulieferbetrieben namhafter Computerunternehmen, von der in Hong Kong arbeitenden Partnerorganisation SACOM erstellt. Sie zeichnet ein d&#252;steres Bild der Arbeitsbedingungen in der Computerproduktion.</p>
<p>In den untersuchten Zulieferbetrieben Compeq Technology (Zulieferer von Dell, Lenovo u.a.) und Excelsior Electronics (Zulieferer von Fujitsu Siemens Computers u.a.) in S&#252;dchina kommt es zu massiven Verst&#246;&#223;en gegen nationales und internationales Arbeitsrecht. Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag betr&#228;gt 11-13 Stunden, die ArbeiterInnen brauchen eine Erlaubnis um zur Toilette zu gehen und sind in Schlafr&#228;umen untergebracht, in denen ihnen nur eine enge Schlafkoje zur Verf&#252;gung steht. Das Kantinenessen ist von schlechter Qualit&#228;t und oft mit Haaren und Insekten verunreinigt. Die Arbeits- und Schlafr&#228;ume sind schlecht bel&#252;ftet und durch unzureichende Schutzkleidung sind die ArbeiterInnen permanent giftigen Chemikalien ausgesetzt. Weder die geringe Entlohnung noch die fehlende soziale Absicherung entsprechen dem chinesischen Arbeitsrecht.</p>
<p>„Die Arbeiter und Arbeiterinnen stehen unter enormen Stress. Grund daf&#252;r sind nicht nur erzwungene &#220;berstunden, sondern auch das harsche Fabriksregime. Bei Compeq gibt es sogar Regeln dar&#252;ber, wie man sich im Unternehmen zu bewegen hat und wie die Haare getragen werden m&#252;ssen.“, so Charles Ho von SACOM, der heute gemeinsam mit der Arbeitsrechtsaktivistin Jenny Chan in Berlin die aktuelle Studie pr&#228;sentiert.</p>
<p>Dell, Fujitsu Siemens Computers und Lenovo erhielten die M&#246;glichkeit eine Stellungnahme zu den in der Studie aufgezeigten Arbeitsrechtsverletzungen abzugeben. In der Regel wurde versucht die wirtschaftlichen Beziehungen zu den untersuchten Zulieferbetrieben abzustreiten. Manche Unternehmen haben die Lieferbeziehung best&#228;tigt und Untersuchungen zugesichert. Kein Markenunternehmen hat aber bislang konkrete Ma&#223;nahmen zur Verbesserung der Situation angek&#252;ndigt.</p>
<p>„So wie Computer konsumieren wir viele Produkte, die in Billiglohnl&#228;ndern unter menschenunw&#252;rdigen Bedingungen produziert werden. S&#252;dwind setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Nord und S&#252;d f&#252;r die Einhaltung der Arbeitsrechte weltweit ein.“ sagt S&#252;dwind Pressesprecherin Christina Schr&#246;der.</p>
<p>Gemeinsam mit anderen europ&#228;ischen Nichtregierungsorganisationen startet S&#252;dwind daher die Kampagne Clean-IT f&#252;r die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie. „Durch &#246;ffentlichen Druck wollen wir die Computermarkenfirmen dazu bewegen, Verantwortung f&#252;r die Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu &#252;bernehmen, damit sich nicht nur der Elektronikfachhandel und die Beschenkten, sondern auch die ArbeiterInnen in China &#252;ber das gute Weihnachtsgesch&#228;ft freuen k&#246;nnen.“, so Elisabeth Schinzel, Clean-IT Expertin bei S&#252;dwind.<br />
<a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/sacom_china_report_081.pdf"></a></p>
<p><a href="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/sacom_china_report_081.pdf">Studie &#8220;The Dark Side of Cyberspace&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/29956555@N03">Fotos zum Download</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">R&#252;ckfragehinweis:</span><br />
<strong>Clean-IT. Eine Kampagne von S&#252;dwind</strong><br />
Elisabeth Schinzel<br />
Tel.: 0043 (0)1 405 55 15 &#8211; 302<br />
E-Mail: elisabeth.schinzel@suedwind at<br />
www.Clean-IT.at</p>
<p><strong>S&#252;dwind</strong><br />
Christina Schr&#246;der, Pressesprecherin<br />
Tel.: 0043 (0)1 405 55 15 &#8211; 301<br />
E-Mail: christina.schroeder@suedwind.at<br />
www.suedwind-agentur.at</p>
<p><strong>Vermittlung von Telefoninterviews mit Jenny Chan und Charles Ho von SACOM: </strong><br />
Sarah Bormann<br />
WEED – Weltwirtschaft, &#214;kologie &amp; Entwicklung, Berlin<br />
Mobil: 0049 160-96654332</p>
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