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		<title>Apple muss endlich aufh&#246;ren PraktikantInnen an den Flie&#223;b&#228;ndern seiner Zulieferbetriebe zu besch&#228;ftigen!</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2012/03/06/apple-muss-endlich-aufhoeren-praktikantinnen-an-den-fliessbaendern-seiner-zulieferbetriebe-zu-beschaeftigen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 21:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Arbeitsrechtsorganisation SACOM mit Sitz in  Hong Kong fordert Apple auf, so genannte Praktika f&#252;r Sch&#252;lerInnen und  StudentInnen in den Zulieferbetrieben zu untersagen und die  Arbeitsbedingungen der Besch&#228;ftigten zu verbessern.


Auf die zahlreichen Arbeitsrechtsverletzungen, die immer wieder in  Apple-Zulieferbetrieben aufgedeckt werden, antwortete Tim Cook mehrmals:  „Wir k&#252;mmern uns um alle Besch&#228;ftigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitsrechtsorganisation SACOM mit Sitz in  Hong Kong fordert Apple auf, so genannte Praktika f&#252;r Sch&#252;lerInnen und  StudentInnen in den Zulieferbetrieben zu untersagen und die  Arbeitsbedingungen der Besch&#228;ftigten zu verbessern.</p>
<div><img src="http://www.oneworld.at/photo.asp?datei=e:%5Cinetpub%5Ccms%5Cimages%5Cgross%5Cnomoreislaves.jpg&amp;h=250&amp;w=250" alt="" /></p>
</div>
<p>Auf die zahlreichen Arbeitsrechtsverletzungen, die immer wieder in  Apple-Zulieferbetrieben aufgedeckt werden, antwortete Tim Cook mehrmals:  „Wir k&#252;mmern uns um alle Besch&#228;ftigten in unserer weltweiten  Zulieferkette. Jeder Unfall best&#252;rzt uns und jeder Fall von  Arbeitsrechtverletzungen betrifft uns“. Die Realit&#228;t zeigt aber, dass  das nur leere Versprechen sind. Apple versucht sich wei&#223;zuwaschen,  zuletzt mit dem Beitritt zur Fair Labour Association, die jetzt  untersuchen soll, ob und welche Probleme es in den Zulieferbetrieben  gibt. Dabei wei&#223; Apple seit Jahren um die Arbeitsrechtsverletzungen  Bescheid ohne darauf zu reagieren.<br />
In den letzten zwei Jahren hat Students and Scholars Against Corporate  Misbehavior (SACOM) eine Reihe von chinesischen Apple-Zulieferern  untersucht, unter anderem auch Foxconn-Fabriken. &#220;berall mussten die  ArbeiterInnen extrem viel arbeiten, um die Produktionsquoten zu  erf&#252;llen.</p>
<p>Viele von ihnen waren 16-18j&#228;hrige Sch&#252;lerInnen. Sie sollten eigentlich  lernen, doch stattdessen arbeiten sie 10 Stunden am Tag, sechs bis  sieben Tage die Woche und m&#252;ssen sogar Nachtschichten &#252;bernehmen, genau  so wie ihre erwachsenen KollegInnen.<br />
Viele der von SACOM befragten ArbeiterInnen erz&#228;hlten, dass sie immer  und immer wieder die gleichen Handgriffe machen mussten, sich wie  Maschinen f&#252;hlten und auch als solche behandelt werden w&#252;rden. Wer  langsamer wird oder Fehler macht, bekommt eine Verwarnung oder wird  bestraft. Der Alltag besteht f&#252;r die meisten einzig und allein aus  Arbeit, Essen und Schlafen. F&#252;r Unterhaltung oder Sozialleben gibt es  weder Geld noch Zeit. Bei manchen ArbeiterInnen f&#252;hrt das zu  Depressionen. In den Fabriken arbeiten sie unter gesundheitsgef&#228;hrden  Bedingungen ohne ausreichende Schutzkleidung. Bei Befragungen von  Foxconn-Besch&#228;ftigten fand das SACOM-Team heraus, dass die wenigsten  wussten, mit welchen Chemikalien sie t&#228;glich hantierten und schon gar  nicht, welche Gefahren davon ausgingen.</p>
<p>Die so genannten Praktika f&#252;r Sch&#252;lerInnen und StudentInnen sind nichts  weiter, als die Beschaffung billiger Arbeitskr&#228;fte, denn sie tragen zur  Ausbildung nichts bei. Bei Foxconn fand SACOM „PraktikantInnen“, die  Pharmazie, Tourismus und Sprachen studierten. Manche berichteten, dass  sie ihren Ausbildungsplatz verlieren k&#246;nnten, wenn sie sich weigerten  bei Foxconn zu arbeiten. Und Apple billigt offenbar diese Art von  Zwangsarbeit.<br />
Viele junge ArbeiterInnen hoffen bei Foxconn beruflich weiterzukommen,  doch angesichts der menschenunw&#252;rdigen Arbeitsbedingungen werden sie  schnell entt&#228;uscht. Die Fluktuation in Foxconn-Fabriken ist  dementsprechend hoch. Als Gegenstrategie greift Foxconn gerne auf  PraktikantInnen zur&#252;ck – besonders w&#228;hrend der Hochsaison in der  Produktion.<br />
Es gibt weder eine richtige Gewerkschaft noch andere  Kommunikationskan&#228;le &#252;ber die bei Foxconn Arbeitsrechtverletzungen  eingebracht werden k&#246;nnen. Ein Arbeiter, der H&#252;llen f&#252;r iPhones  herstellt, erz&#228;hlte: “Ich habe noch nie ein iPhone gesehen und schon gar  nicht w&#252;rde ich mir eines leisten k&#246;nnen. Ich bin &#252;berhaupt nicht stolz  darauf hier zu arbeiten. Was ich Tim Cook sagen w&#252;rde, wenn ich die  Gelegenheit dazu h&#228;tte? Dass er aufh&#246;ren soll die Leute hier  auszubeuten!“</p>
<p>Um den ArbeiterInnen eine Stimme zu geben, hat SACOM gemeinsam mit  Studierenden und Lehrenden aus der ganzen Welt einen offenen Brief an  Tim Cook geschrieben. Apple hat ohne Zweifel die M&#246;glichkeit die  Arbeitsbedingungen bei Foxconn und anderen Zulieferern zu verbessern. Es  ist eine Frage der Selbstverpflichtung. SACOM und 96 Universit&#228;ten aus  19 L&#228;ndern verlangen, dass Apple:</p>
<ul>
<li>aufh&#246;rt Praktika f&#252;r Sch&#252;lerInnen und StudentInnen in den Zulieferbetrieben zu dulden,</li>
<li>allen ArbeiterInnen existenzsichernde L&#246;hne bezahlt, die es ihnen  erm&#246;glichen nicht auf exzessive &#220;berstunden angewiesen zu sein,</li>
<li>sicherstellt, dass es in den Zulieferbetrieben Trainings zu  Arbeitsrechten und Sicherheit am Arbeitsplatz f&#252;r alle Besch&#228;ftigten  gibt,</li>
<li>sich daf&#252;r einsetzt, dass es in den Zulieferbetrieben zu einer gewerkschaftlichen, demokratischen Organisierung kommt ,</li>
<li>Betroffenen Entsch&#228;digungen zahlt, wenn Verst&#246;&#223;e gegen den Apple-eigenen Verhaltenskodex aufgedeckt werden.</li>
</ul>
<p>Obwohl Apple in der Vergangenheit &#246;ffentliche Kritik immer wieder  beharrlich ignoriert hat, fordert SACOM das Unternehmen auf, auf die  oben genannten Forderungen bis 30. M&#228;rz 2012 zu reagieren.</p>
<p>&#220;bersetzte und bearbeitete Presseaussendung, <a href="http://sacom.hk/">Students and Scholars Against Corporate Misbehaviour</a>, 01.03.2012</p>
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		<title>Public Eye Awards 2012: W&#228;hlen Sie Samsung zum &#252;belsten Unternehmen 2012!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrechtverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Public Eye Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2005 werden die Public Eye Awards von der Erkl&#228;rung von Bern und Pro Natura (seit 2009 anstelle von Pro Natura mit Greenpeace) organisiert. AkteurInnen der Weltwirtschaft soll gezeigt werden, dass Gesch&#228;ftspraktiken, die weder auf soziale noch &#246;kologische Nachhaltigkeit R&#252;cksicht nehmen, negative Konsequenzen haben – sowohl f&#252;r die Betroffenen vor Ort als auch f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2005 werden die Public Eye Awards von der Erkl&#228;rung von Bern und Pro Natura (seit 2009 anstelle von Pro Natura mit Greenpeace) organisiert. AkteurInnen der Weltwirtschaft soll gezeigt werden, dass Gesch&#228;ftspraktiken, die weder auf soziale noch &#246;kologische Nachhaltigkeit R&#252;cksicht nehmen, negative Konsequenzen haben – sowohl f&#252;r die Betroffenen vor Ort als auch f&#252;r das Firmenimage. Heuer wurden im Vorfeld des World Economic Forums im J&#228;nner sechs verschiedene Unternehmen, die in Bezug auf Menschenrechte und Umweltschutz besonders negativ auffielen, nominiert, darunter auch das s&#252;dkoreanische Unternehmen Samsung.</p>
<p>Samsung setzt in seinen Fabriken teils hochgiftige bzw. verbotene Stoffe wie etwa Benzol, das nachgewiesen krebserregend wirkt, ein und vergiftete damit mehr als 140 ArbeiterInnen, die in Folge an Krebs erkrankten. Mindestens 50 ArbeiterInnen sind daran gestorben. Dennoch weigert sich Samsung Verantwortung f&#252;r die Erkrankten und die Todesf&#228;lle zu &#252;bernehmen und Hinterbliebenen Entsch&#228;digungen zu bezahlen. Selbst einem gerichtlichen Urteil, das Samsung zur Kompensationszahlung verpflichtet, versucht sich das Unternehmen zu entziehen.  Mehr Informationen dazu und zu den Arbeitsbedingungen bei Samsung finden Sie <a href="http://www.clean-it.at/2011/10/07/samsung-verweigert-entschaedigungszahlungen-fuer-opfer/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Im Rahmen der Public Eye Awards k&#246;nnen Sie Samsung zum &#252;belsten Unternehmen des Jahres w&#228;hlen: <a href="http://www.publiceye.ch/en/vote/samsung/" target="_blank">W&#228;hlen Sie Samsung zum &#252;belsten Unternehmen 2012!</a><br />
Mehr Informationen zu den Public Eye Awards gibt es <a href="http://www.publiceye.ch/en/vote/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Apple ver&#246;ffentlicht erstmals Zuliefererliste</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2012/01/17/apple-veroeffentlicht-erstmals-zuliefererliste/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Computerproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Zuliefererkette]]></category>

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		<description><![CDATA[Was HP schon seit Jahren macht, hat nun auch bei Apple Einzug gefunden: Das Unternehmen ver&#246;ffentlicht erstmals eine Liste, auf der die meisten seiner Zulieferer aufgelistet sind. Unter den 156 angegebenen Firmen befinden sich bekannte Markenunternehmen wie Sony und Sharp. Ebenso Unternehmen, wie zum Beispiel Wintek und Foxconn, die aufgrund schlechter Arbeitbedingungen schon &#246;fter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was HP schon seit Jahren macht, hat nun auch bei Apple Einzug gefunden: Das Unternehmen ver&#246;ffentlicht erstmals eine Liste, auf der die meisten seiner Zulieferer aufgelistet sind. Unter den 156 angegebenen Firmen befinden sich bekannte Markenunternehmen wie Sony und Sharp. Ebenso Unternehmen, wie zum Beispiel Wintek und Foxconn, die aufgrund schlechter Arbeitbedingungen schon &#246;fter in den Schlagzeilen zu finden waren (siehe <a href="http://www.clean-it.at/2011/03/07/wintek-tod-durch-ueberarbeitung/" target="_blank">Artikel vom 7.M&#228;rz 2011</a> und <a href="http://www.clean-it.at/2011/11/29/foxconn-arbeiterin-veruebt-selbstmord/" target="_blank">Artikel vom 29.11.2011</a> ).</p>
<p>Apples Zuliefererliste beinhaltet jedoch nur die Namen der meisten Zulieferer. Angaben zu den Standorten der jeweiligen Firmen sowie Informationen dazu, was die verschiedenen Unternehmen f&#252;r Apple produzieren, wurden nicht ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Dennoch ist die Ver&#246;ffentlichung der Firmennamen ein Schritt in die richtige Richtung.  Nur durch Transparenz in der Zuliefererkette kann die M&#246;glichkeit einer Verbesserung der Arbeitbedingungen in den bisher oft geheim gehaltenen Zuliefererbetrieben gew&#228;hrleistet werden.</p>
<p>Die Zuliefererliste kann <a href="http://images.apple.com/supplierresponsibility/pdf/Apple_Supplier_List_2011.pdf" target="_blank">hier</a> im PDF-Format heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Tragedies of Globalization – The Truth Behind Electronics Sweatshops</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Organisation China Labor Watch untersuchte die Arbeitsbedingungen in zehn verschiedenen Elektronikunternehmen, die f&#252;r Apple, Nokia, Microsoft und andere Markenfirmen produzieren. Dabei wurden insgesamt 593 ArbeiterInnen interviewt.
Ausgesprochen anschaulich werden in diesem Report die Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Fabriken beschrieben. Besonderes Augenmerk wird in einem eigenen Kapitel auf die internationalen Standards bez&#252;glich Menschenrechte und EICC, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisation <a href="http://www.chinalaborwatch.org" target="_blank">China Labor Watch</a> untersuchte die Arbeitsbedingungen in zehn verschiedenen Elektronikunternehmen, die f&#252;r <a href="http://www.apple.at" target="_blank">Apple</a>, <a href="http://www.nokia.at/" target="_blank">Nokia</a>, <a href="http://www.microsoft.com/de-at/default.aspx" target="_blank">Microsoft</a> und andere Markenfirmen produzieren. Dabei wurden insgesamt 593 ArbeiterInnen interviewt.</p>
<p>Ausgesprochen anschaulich werden in diesem Report die Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Fabriken beschrieben. Besonderes Augenmerk wird in einem eigenen Kapitel auf die internationalen Standards bez&#252;glich Menschenrechte und EICC, einen Verhaltenskodex, zu dem sich zunehmend mehr Elektronikunternehmen freiwillig verpflichten, gelegt. Dabei werden diese Standards mit den tats&#228;chlichen Arbeitsbedingungen in den Fabriken verglichen.</p>
<p>Der Report kann <a href="http://www.chinalaborwatch.org/pro/proshow-149.html" target="_blank">hier</a> im PDF-Format heruntergeladen werden.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht durch: China Labor Watch<br />
Ver&#246;ffentlich am: 12. Juli 2011</p>
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		<title>Erfolgreicher Streik bei LG – Jahrespr&#228;mie verdoppelt</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Computerproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[LG]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere Tage lang streikten 8000 ArbeiterInnen des s&#252;dkoreanischen Unternehmens LG Display in Nanjing im Osten Chinas, um gegen die herrschende Diskriminierung hinsichtlich der Bezahlung im Unternehmen zu protestieren: Demnach erhalten s&#252;dkoreanische ArbeiterInnen des Werks einen h&#246;heren Lohn und eine um das sechsfache h&#246;here j&#228;hrliche Pr&#228;mie als chinesische LG-ArbeiterInnen.
Initiiert wurde der Streik von ca. 600 ArbeiterInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Tage lang streikten 8000 ArbeiterInnen des s&#252;dkoreanischen Unternehmens LG Display in Nanjing im Osten Chinas, um gegen die herrschende Diskriminierung hinsichtlich der Bezahlung im Unternehmen zu protestieren: Demnach erhalten s&#252;dkoreanische ArbeiterInnen des Werks einen h&#246;heren Lohn und eine um das sechsfache h&#246;here j&#228;hrliche Pr&#228;mie als chinesische LG-ArbeiterInnen.</p>
<p>Initiiert wurde der Streik von ca. 600 ArbeiterInnen eines Firmengeb&#228;udes, bald kamen Menschen aus allen Geb&#228;udekomplexen des Fabrikgel&#228;ndes hinzu und schlossen sich dem Streik an. Die Arbeit an insgesamt 80 Flie&#223;b&#228;ndern wurde damit stillgelegt.</p>
<p>Die Gespr&#228;che der Unternehmensf&#252;hrung mit den streikenden ArbeiterInnen im firmeneigenen Speisesaal verliefen wenig zufrieden stellend, wie die Organisation <a href="http://www.chinalaborwatch.org/news/new-408.html" target="_blank">China Labor Watch</a> berichtet. Das Unternehmen stellte die Bedingung, dass die Streikenden die Arbeit wieder aufnehmen sollen. Erst dann w&#252;rde man sich um ihre Anliegen k&#252;mmern. Daraufhin verlie&#223;en die ArbeiterInnen emp&#246;rt den Raum, wobei St&#252;hle, Tische und ein Christbaum umgesto&#223;en wurden. Abgesehen davon verlief der Streik friedlich.</p>
<p>Nach drei Tagen Streik verdoppelte LG die Jahrespr&#228;mie f&#252;r chinesische ArbeiterInnen und die Arbeit wurde wieder aufgenommen.</p>
<p>Das LG-Werk in Nanjing produziert LCD-Bildschirme, LED-Fernseher und Computer-Monitore.</p>
<p>Ein Video zum Streik kann hier angesehen werden: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VjVRH6nMQ8Q" target="_blank">Streik bei LG</a>.</p>
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