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	<title>clean-IT &#187; News</title>
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		<title>Mehr als 2.000 Unterschriften bei Online-Petition!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Clean-IT kooperiert als Teil der ProcureITfair-Kampagne mit NGOs in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern. So auch bei der vor kurzem gestarteten Online-Petition f&#252;r faire Beschaffung an Unis und FHs. Diese Zusammenarbeit erweist sich jetzt als voller Erfolg: Schon 2.232 Unterschriften sind in k&#252;rzester Zeit geleistet worden, und die Zahlen steigen stetig! Das liegt wohl auch an unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Clean-IT kooperiert als Teil der <a href="http://procureitfair.org/">ProcureITfair-Kampagne</a> mit NGOs in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern. So auch bei der vor kurzem gestarteten <a href="http://procureitfair.org/petition/">Online-Petition</a> f&#252;r faire Beschaffung an Unis und FHs. Diese Zusammenarbeit erweist sich jetzt als voller Erfolg: Schon 2.232 Unterschriften sind in k&#252;rzester Zeit geleistet worden, und die Zahlen steigen stetig! Das liegt wohl auch an unserem netten Kampagenen-Clip:<br />
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<p>Mit diesem versuchen wir unsere Hauptzielgruppe, StudentInnen und Uni-Angestellte, anzusprechen.</p>
<p>Sprechen sie sich f&#252;r faire Beschaffung von Computern an FHs und Unis aus, kann Clean-IT gemeinsam mit BeschafferInnen an diesen Institutionen Druck auf Markenfirmen aus&#252;ben. Denn diese m&#252;ssen die Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben verbessern &#8211; damit F&#228;lle wie <a href="http://www.clean-it.at/tag/foxconn/" target="_blank">Foxconn</a> bald der Vergangenheit angeh&#246;ren!</p>
<p>Seit kurzem gibt&#8217;s auch <a href="http://procureitfair.org/petition/banners">eine F&#252;lle an Bannern</a>, durch die jede/r selbst sein Scherflein beitragen kann: Einfach den Html-Code kopieren und im eigenen Blog integrieren!</p>
<p><a href="http://procureitfair.org/petition/german" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1772" title="banner_procureitfair_234x60_de" src="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/banner_procureitfair_234x60_de1.gif" alt="" width="234" height="60" /></a></p>
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		<title>Foxconn expandiert. Mit im Gep&#228;ck: Milliardenschwere Auftr&#228;ge und schlechte Arbeitsbedingungen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz der Selbstmordserie von ArbeiterInnen aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen beim Elektronikriesen Foxconn in Shenzehn, China, kann das Unternehmen weiterhin mit milliardenschweren Auftr&#228;gen von bekannten Markenfirmen wie Apple, HP, Dell und Co rechnen. Allein Dell bestellte f&#252;r 2011 f&#252;nf Millionen Laptops, was eine Verf&#252;nffachung der Auftr&#228;ge im Vergleich zum Vorjahr darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der Selbstmordserie von ArbeiterInnen aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen beim Elektronikriesen Foxconn in Shenzehn, China, kann das Unternehmen weiterhin mit milliardenschweren Auftr&#228;gen von bekannten Markenfirmen wie Apple, HP, Dell und Co rechnen. Allein Dell bestellte f&#252;r 2011 f&#252;nf Millionen Laptops, was eine Verf&#252;nffachung der Auftr&#228;ge im Vergleich zum Vorjahr darstellt.</p>
<p>Um die zunehmenden Auftr&#228;ge annehmen zu k&#246;nnen, expandiert das Unternehmen Foxconn, das 2009 insgesamt 2,4 Milliarden Dollar Gewinn machte, sowohl in China als auch in Europa. In China weitet der Kontraktfertiger aufgrund der gestiegenen Arbeitskosten in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen im S&#252;den des Landes seine Produktion nach Henan, Zentralchina, und in den Norden nach Tanjin aus, wo niedrigere Produktionskosten zu erwarten sind.<br />
In Europa ist Foxconn in Tschechien auf der Suche nach 700 neuen MitarbeiterInnen f&#252;r sein Werk in Kutna Hora, wo es f&#252;r HP Server herstellt. 350 neue MitarbeiterInnen wurden seit Jahresbeginn bereits eingestellt.</p>
<p>Trotz der Expansion und der satten Gewinne des Unternehmens &#228;ndert sich nichts an den schlechten Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen. Nachdem in China seit Jahresbeginn vierzehn Menschen aus den Fenstern der firmeneigenen Wohnr&#228;ume sprangen, wobei elf ArbeiterInnen starben und drei den Suizidversuch &#252;berlebten, sind die Arbeitsbedingungen am tschechischen Foxconn-Standort ebenfalls menschen- und arbeitsrechtsverletztend: In Pardubice wurde das Unternehmen von der Tschechischen Republik zu einer Geldstrafe von CZK 500.000 (rund 19.700 Euro) verurteilt, weil es die Ruhezeiten seiner ArbeiterInnen nicht einhielt. Bereits im Oktober soll das Unternehmen aus dem selben Grund zu einer Geldstrafe von 30.000 CZK (rund 1.200 Euro) verurteilt worden sein.</p>
<p>Foxconn beliefert als weltweit gr&#246;&#223;ter Elektronikhersteller bekannte Markenunternehmen wie Apple, HP, Nintendo und Nokia und besch&#228;ftigt rund 800.000 Menschen. Der Konzern wird immer wieder wegen der menschenrechtsverletzenden Arbeitsbedingungen und der schlechten Entlohnung &#246;ffentlich kritisiert. </p>
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		<title>20. Juli: Erneuter Selbstmord bei Foxconn</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2010/07/21/20-juli-erneuter-selbstmord-bei-foxconn/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Foxconn]]></category>
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		<description><![CDATA[Liu, ein 19 j&#228;hriger Foxconn- Mitarbeiter st&#252;rzte sich am 20.Juli 2010 aus dem sechsten Stock des konzerneigenen Wohnhauses in Foshan, S&#252;dchina. Der Student, der an der „Vocational School of Technology“ in Dongfang im Norden Chinas studierte, war als Praktikant bei Foxconn t&#228;tig und h&#228;tte das Unternehmen fr&#252;hzeitig verlassen sollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liu, ein 19 j&#228;hriger Foxconn- Mitarbeiter st&#252;rzte sich am 20.Juli 2010 aus dem sechsten Stock des konzerneigenen Wohnhauses in Foshan, S&#252;dchina. Der Student, der an der „Vocational School of Technology“ in Dongfang im Norden Chinas studierte, war als Praktikant bei Foxconn t&#228;tig und h&#228;tte das Unternehmen fr&#252;hzeitig verlassen sollen. Grund f&#252;r die K&#252;ndigung war, nach Angaben der Foxconn-Filiale Chimei Innolux, in der Liu Selbstmord ver&#252;bte, dass der Praktikant &#252;ber Tage hinweg nicht zur Arbeit erschienen w&#228;re. Die R&#252;ckreise in seine Heimatstadt sei schon arrangiert gewesen.</p>
<p>Dieser Fall ist nicht der erste Todesfall bei Foxconn: Seit Anfang des Jahres versuchten sich vierzehn Foxconn-MitarbeiterInnen in China das Leben zu nehmen &#8211; drei davon &#252;berlebten den Selbstmordversuch, elf Menschen starben.</p>
<p>Foxconn besch&#228;ftigt rund 800 000 Menschen und ist der weltweit gr&#246;&#223;te Elektronikproduzent. Das Unternehmen produziert f&#252;r bekannte Markenunternehmen wie beispielsweise Apple, Dell und HP. Arbeitsrechtsorganisationen wie<a href="http://sacom.hk/" target="_blank"> SACOM</a>,<span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"> </span></span><a href="http://goodelectronics.org/" target="_blank">GoodElectronics</a> und <a href="http://procureitfair.org/" target="_blank"><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;">ProcureITFair</span></span></a> kritisieren die schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn.</p>
<p>KonsumentInnen, die sich f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie einsetzen m&#246;chte, k&#246;nnen dies mit Unterzeichnung der ProcureITfair-Online Petition tun: <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://procureitfair.org/petition" target="_blank">procureitfair.org/petition</a></span></span>.</p>
<p><a href="http://www.procureitfair.org/petition/german" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1772 alignleft" title="banner_procureitfair_234x60_de" src="http://www.clean-it.at/wordpress/wp-content/uploads/banner_procureitfair_234x60_de1.gif" alt="" width="234" height="60" /></a></p>
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		<title>Nordchina: Streik f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2010/07/02/nordchina-streik-fuer-bessere-arbeitsbedingungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsumi Electric]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[ArbeiterInnen des taiwanesischen Elektronikherstellers Mitsumi Electric in der nordchinesischen Stadt Tianjin streiken seit Dienstag, dem 29.6., f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung.
Der Arbeitsdruck steige, w&#228;hrend die Bezahlung stagniere; Lohnerh&#246;hungen habe es schon lange nicht mehr gegeben, so die chinesische Arbeiterin Wang, die ihren vollen Namen nicht preisgeben m&#246;chte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ArbeiterInnen des taiwanesischen Elektronikherstellers Mitsumi Electric in der nordchinesischen Stadt Tianjin streiken seit Dienstag, dem 29.6., f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung.</strong></p>
<p>Der Arbeitsdruck steige, w&#228;hrend die Bezahlung stagniere; Lohnerh&#246;hungen habe es schon lange nicht mehr gegeben, so die chinesische Arbeiterin Wang, die ihren vollen Namen nicht preisgeben m&#246;chte. Forderungen wie „Menschenhandel nicht erw&#252;nscht“, „Wir m&#246;chten eine faire Behandlung“ oder„ Wir m&#246;chten eine Lohnerh&#246;hung“ sind auf den meterlangen Transparenten der ProtestantInnen zu sehen. Seit drei Tagen steht die Arbeit still. Die Polizei bewacht das Firmengel&#228;nde und behindert ReporterInnen daran, mit den ArbeiterInnen der Fabrik zu sprechen. Um die Sicht zu versperren und damit das Filmen zu unterbinden, werden gro&#223;e W&#228;gen vor dem Firmengel&#228;nde platziert.</p>
<p>Die gewerkschaftlich organisierten ArbeiterInnen sind mit einem Forderungskatalog an den Sprecher von Mitsumi Electric, Yoshitsugu Murakami, herangetreten. Dieser sieht die Ursachen f&#252;r den Streik vor allem darin, dass die Fabrik in der selben Stadt liege wie die Honda- und Toyota-Werke, in denen k&#252;rzlich f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen gestreikt worden sei, und an denen sich der Protest bei Mitsumi Electric nun entz&#252;ndet habe.</p>
<p><a name="articleText"></a> Li Changping, der sich intensiv mit l&#228;ndlicher Entwicklung auseinandersetzt und bei einer regionalen NGO mitarbeitet, sieht darin jedoch ein ver&#228;ndertes Selbstbewusstsein der ArbeiterInnen, die zunehmend mehr Vertrauen in sich selbst haben, etwas an ihrer Arbeitssituation ver&#228;ndern zu k&#246;nnen.</p>
<p>Seit den Selbstmorden bei Foxconn in Shenzen, S&#252;dchina, gibt es immer wieder Proteste von ArbeiterInnen, die bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung fordern. Vom S&#252;den Chinas ausgehend haben sich die Proteste auf andere Produktionssektoren und in den Norden ausgeweitet.</p>
<p>Organisationen wie <a href="http://sacom.hk/">SACOM</a>, <a href="http://goodelectronics.org/">Good Electronics</a> und <a href="http://procureitfair.org/">ProcureItFair</a> setzen sich f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie ein. ProcureITFair ver&#246;ffentlichte k&#252;rzlich ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kiOnGAGcGrc">Video</a> &#252;ber Arbeitsbedingungen und startete eine <a href="http://procureitfair.org/petition">Online- Petition </a>f&#252;r eine faire Beschaffung von Computern in &#246;ffentlichen Einrichtungen.</p>
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		<title>PA: Mehr Geld aber noch lange kein menschenw&#252;rdiges Leben</title>
		<link>http://www.clean-it.at/2010/06/30/pa-mehr-geld-aber-noch-lange-kein-menschenwuerdiges-leben/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Ben Lassoued</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Foxconn]]></category>
		<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gehaltserh&#246;hungen beim weltweit gr&#246;&#223;ten Elektronikhersteller stellen noch keine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar. Zus&#228;tzlicher Druck auf Markenfirmen durch &#246;ffentlichen Einkauf in &#214;sterreich ist erforderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gehaltserh&#246;hungen beim weltweit gr&#246;&#223;ten Elektronikhersteller stellen noch keine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar. Zus&#228;tzlicher Druck auf Markenfirmen durch &#246;ffentlichen Einkauf in &#214;sterreich ist erforderlich. </strong><br />
<strong>Wien, 30.6.2010</strong> &#8211; Am 1.7.2010 erh&#246;ht Foxconn den Monatslohn f&#252;r 450.000 Angestellte auf 1.200 CNY (ca. 145 EUR). &#8220;Das ist zwar neun Prozent &#252;ber dem gesetzlichen Mindestlohn, ein menschenw&#252;rdiges Leben ist damit in einer gro&#223;en chinesischen Stadt wie Shenzhen aber dennoch nicht m&#246;glich“, kritisiert Andrea Ben Lassoued, Leiterin der Clean-IT-Kampagne bei der entwicklungspolitischen Organisation S&#252;dwind.</p>
<p>Der weltgr&#246;&#223;te Elektronikhersteller, der unter anderem auch iPads, Mobiltelefone f&#252;r Nokia und Nintendos Wii herstellt, war in letzter Zeit vor allem wegen zahlreicher Selbstmordversuche der ArbeiterInnen in den Medien. Mit dieser Gehaltserh&#246;hung reagiert Foxconn nun auf vehemente Kritik von Arbeitsrechtsorganisationen, die unmenschliche Managementmethoden und &#252;berlange Arbeitszeiten anprangerten.</p>
<p>Nicht nur f&#252;r Foxconn, sondern auch f&#252;r seinen Hauptkunden Apple entstand durch die Selbstmorde ein gro&#223;er Imageschaden – vor allem weil sich die Vorf&#228;lle kurz vor dem gehypten iPad-Launch ereigneten. Mittlerweile ist die ganze Branche in Bewegung. Auch die Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) sieht sich durch das gro&#223;e Medieninteresse nun im Zugzwang. Der Vorstand der Nachhaltigkeitsinitiative der Elektronikbranche ver&#246;ffentlichte am 28. Mai 2010 eine Stellungnahme, in der er bekannt gab, dass er &#252;ber die Todesf&#228;lle betr&#252;bt sei.<br />
Die acht Mitglieder des EICC-Vorstandes (IBM, Dell, Jabil, STMicroelectronics, Cisco, Intel, Flextronics und HP) haben nun eine Arbeitsgruppe gebildet, die Untersuchungen bei Foxconn ebenso wie in ihren eigenen Fabriken durchf&#252;hren soll. Gesundheit und Wohlergehen der Arbeiterschaft stehen dabei im Mittelpunkt.</p>
<p>Bereits 2004 haben die gro&#223;en Markenfirmen wie HP, Dell und IBM, auf die problematischen Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben mit der Verabschiedung des branchenspezifischen Verhaltenskodex EICC reagiert. Dies war zwar ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Kodex weist jedoch L&#252;cken auf, die unbedingt geschlossen werden sollten: Unzureichende Regelungen in Bezug auf die Arbeitszeit f&#252;hren zu h&#228;ufigen &#220;berstunden, Anstellungssicherheit ist durch den Kodex nicht gew&#228;hrt. Die Zivilgesellschaft wurde au&#223;erdem bei der Entwicklung des Kodex nicht einbezogen.</p>
<p>Da die Arbeitsbedingungen durch den schwachen Verhaltenskodex EICC noch nicht ausreichend verbessert wurden, bedarf es eines zus&#228;tzlichen Druckmittels. Dieses sieht die S&#252;dwind-Kampagne Clean-IT im &#246;ffentlichen Einkauf von IT-Hardware. „&#214;ffentliche Einrichtungen wie Universit&#228;ten m&#252;ssen ihre bedeutende Kaufkraft nutzen, um zu Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Elektronikbranche beizutragen. Durch sozial verantwortlichen Einkauf k&#246;nnen sie einen entscheidenden Beitrag zur Armutsminderung leisten“, ist die Leiterin der Clean-IT-Kampagne Ben Lassoued &#252;berzeugt.</p>
<p>Deshalb fordert die S&#252;dwind-Kampagne Clean-IT mit einer europaweiten Petition Universit&#228;ten dazu auf, ihre Marktmacht zu nutzen, um bessere Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Computern einzufordern.<br />
Mehr als 1.000 Unterschriften wurden mit der Online-Petition „Buy IT Fair“ unter <a href="http://clean-it.at/petition" target="_blank">clean-it.at/petition</a> schon gesammelt. Universit&#228;ten und Fachhochschulen sollen dazu bewegt werden, durch faire &#246;ffentliche Beschaffung, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.</p>
<p><strong>R&#252;ckfragehinweis:</strong><br />
Andrea Ben Lassoued, S&#252;dwind<br />
Tel.: 0699 170 57 692<br />
E-Mail: andrea.benlassoued@suedwind.at<br />
<a href="http://www.suedwind-agentur.at">www.suedwind-agentur.at</a><br />
<a href="http://www.clean-it.at" target="_blank">www.clean-it.at</a><br />
Die S&#252;dwind-Kampagne Clean-IT ist Teil der europ&#228;ischen<a href="http://procureitfair.org/" target="_blank"> Procure IT Fair</a>-Kampagne und wird von der Europ&#228;ischen Union und der &#214;sterreichischen Entwicklungszusammenarbeit gef&#246;rdert. Die von Clean-IT vertretenen Standpunkte geben die Ansicht von Clean-IT wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der F&#246;rdergeber dar.</p>
<p>S&#252;dwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit &#252;ber 30 Jahren f&#252;r eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und au&#223;erschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe des S&#252;dwind-Magazins und anderer Publikationen thematisiert S&#252;dwind in &#214;sterreich globale Zusammenh&#228;nge und ihre Auswirkungen. Mit &#246;ffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit engagiert sich S&#252;dwind f&#252;r eine gerechtere Welt.</p>
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