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Schandfleck 2014: Henry am Zug und Juncker

21. Februar 2015

Nun ist es also offiziell: Der Schandfleck des Jahres 2014 geht an „Henry am Zug“, den Cateringservice in den ÖBB-Zügen, und Jean-Claude Juncker, den „Architekten der Steueroase Luxemburg“.

Mit Spannung haben wir auch dieses Jahr während der Online-Abstimmungsphase verfolgt, wer den Publikumspreis erhält. IKEA, Samsung, Plachutta, Eterna, Jean-Claude Juncker und Henry am Zug standen hier zur Auswahl. Schon bald kristallisierten sich zwei Publikumsfavoriten heraus: Juncker und Henry am Zug. Wenig verwunderlich also, dass diese beiden nun den Jury- sowie den Publikumspreis gewonnen haben. Natürlich waren wir von Clean-IT auch ein klein wenig enttäuscht, dass unser „Favorit“ Samsung, den wir nominiert hatten, den Preis nicht gewonnen hat. Es scheint als ob Arbeitsrechtsverletzungen, Krankheiten und Todesfälle am anderen Ende der Welt die ÖsterreicherInnen doch weniger betroffen machen als ein schlechtzahlender Arbeitergeber wie „Henry am Zug“ hierzulande.

Dennoch hat sich aus unserer Perspektive der Aufwand gelohnt:

Im Gegensatz zu 2013 nämlich, als wir Apple eingereicht hatten, nimmt Samsung Österreich die Nominierung Ernst. Es kam zu zwei – konstruktiven – Treffen, weitere Gespräche sind geplant. Wir werden Euch hier natürlich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten uns Samsung an den Ergebnissen messen.

Ein herzliches „Danke schön!“ an alle, die für den Schandfleck abgestimmt haben und – last but not least – an das hervorragende Schandfleck-Team! Wir freuen uns schon auf die nächste Runde, und die nächste Möglichkeit, in kritischen Dialog mit einem IT-Giganten zu treten.

 

 

 

 

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