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Unzumutbare Pflichtpraktikas bei Foxconn

14. Oktober 2013

Ein zweimonatiges Pflichtpraktikum ist Teil des Informatikstudiums am „Xi’an Institute of Technology“. Ohne dessen Abschluss kann das Studium nicht erfolgreich beendet werden. Ansich ist das nichts Ungewöhnliches. Doch die StudentInnen, die beim weltgrößten Elektronikzulieferer Foxconn ihr Praktikum absolvieren, sehen sich unzumutbaren Arbeitsbedingungen gegenüber: Sie stehen bis zu elf Stunden täglich am Fließband, Nachtschichten und Überstunden sind an der Tagesordnung. StudentInnen, die ihr Praktikum vorzeitig beenden wollten, wurde angedroht, dass sie ihr Stipendium verlören. Mehr als 1.000 Personen hätten so insgesamt am Fließband gearbeitet. Im vergangenen Jahr erhielt die Universität von Foxconn angeblich noch 16 US-Dollar Belohnung pro BetriebspraktikantIn. Ob die Hochschule diese Vermittlungsgebühr bekommen hat ist laut gemesinasia jedoch unklar.

Am Donnerstag bestätigte dann auch Foxconn, dass laut internen Untersuchungen im Werk Yantai unternehmenseigene Regeln in Bezug auf Überstunden und Nachtarbeit nicht eingehalten worden seien.
Dieselbe Fertigungsstätte war übrigens schon vor einem Jahr in den Schlagzeilen – wegen Kinderarbeit. Damals versprach man Besserung.

1 Kommentar zu „Unzumutbare Pflichtpraktikas bei Foxconn“

  1. Mujahid sagt:

    It’s true what you say. The only solution for this atamotuion dilemma , which is not a real dilemma, since not having to work as much is a good thing (more time for education, living, having fun, etc..), is to introduce some form of basic income for everyone. This income should be the same for everyone regardless of their social situation. That way, we could get rid of the monstrous buerocratic and in itself expensive social welfare administration (nix child support, retirement, social security, joblessness insurance, etc..).The money for those payments would have to be raised through taxes on the other hand. However, these taxes should not be income taxes, since the number of people who work will decrease more and more. Instead, we should raise taxes on consumption only, such as VAT/sales taxes on all products. That way, comanies would have to pay these taxes exactly where the products are bought (and not on the Cayman’s where the company’s headquarters happen to be).Of course, for most of the people, things wouldn’t change much, since they probably would keep working anyway to keep the salary (on top of the basic income). What would change though is that cheap labourers would not be as prone to abuse anymore and companies would be required to create fulfilling jobs that people like doing (or pay them more in return).

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