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Kinderarbeit bei Lianchuang Electronics

14. August 2013

In einer Presseaussendung berichtet die unabhängige Nichtregierungsorganisation China Labor Watch von angeblicher Kinderarbeit beim chinesischen Elektronikhersteller Jiangxi Lianchuang Electronics Co., Ltd. Die ArbeiterInnen sind zwischen 12 und 14 Jahre alt und arbeiten 11 Stunden täglich. Journalisten bestätigten später diese Anschuldigungen an die Firma.

Auch chinesischen Medienberichten zufolge arbeiten die Kinder bei Lianchuang unter denselben Bedingungen wie Erwachsene. Sie haben keinen speziellen Schutz und schuften 11-Stunden am Tag zwischen 8 Uhr morgens und 9 Uhr abends. Es gibt nur 2 einstündige Pausen für Mahlzeiten sowie zwei 10-minütige Kurzpausen. Die Kinderarbeiter verdienen nur wenig und kamen alle über eine Arbeitsagentur aus Shenzhen zu Lianchuang.

Laut der Firmenwebsite ist Lianchuang eine gemeinsame Tochtergesellschaft einer chinesischen und einer taiwanesischen Firma. Produziert werden Touchscreens und Optikbauteile für Markenfirmen wie Hisense (Haushaltselektronik), TCL (der größte Hersteller von Fernsehgeräten weltweit, produziert Unterhaltungs-, Haushalts- und Telekommunikationselektronik), SHARP (ein japanischer Elektronikkonzern der Unterhaltungselektronik, Taschenrechner und Mobiltelefone produziert), HTC (ein taiwanesischer Hersteller von Smartphones und PDAs) Schneider Optics (Hochleistungsobjektive, Sitz der Firma ist in Kreuznach, Deutschland) und Swarovski Optik (Ferngläser, Teleskope, Zielfernrohre, Entfernungsmesser und Nachtsichtgeräte).

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