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Foxconn-Arbeiterin verübt Selbstmord

29. November 2011

Am Mittwoch vergangener Woche nahm sich eine junge Arbeiterin des Unternehmens Foxconn in einer Produktionsstätte in der Provinz Shanxi, Nordchina, das Leben. Die 20-jährige Li Rongying sprang aus einem Fenster im 4. Stock und war sofort tot.

Sie hinterließ einen Abschiedbrief, in dem sie über eine Beziehung spricht, von der sie enttäuscht sei und die sie zur Tat getrieben hätte.

Ihre Eltern fordern im Rahmen der Untersuchungen, dass eine Autopsie ihrer Tochter durchgeführt wird.

Seit Anfang letzten Jahres nahmen sich insgesamt 17 junge Foxconn-ArbeiterInnen durch Sprünge aus den Fenstern das Leben. Foxconn und seine Auftraggeber, große Markenunternehmen wie Apple, Dell und Sony, werden von Menschenrechts- und Arbeitsrechtsorganisation wie SACOM und GoodElectronics seit langem wegen menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen kritisiert: zu geringe Löhne, lange Überstunden und psychische Misshandlungen der ArbeiterInnen, etwa durch die Anordnung, nicht miteinander sprechen zu dürfen, stehen dabei im Mittelpunkt. Sie fordern von Foxconn und seinen Auftraggebern, Verantwortung für die Arbeitsbedingungen zu übernehmen und sich für die Rechte der ArbeiterInnen einzusetzen.

Foxconn ist der weltgrößte Auftragsfertiger für IT-Produkte: Er fertigt unter anderem Apples iPhone und iPad und beschäftigt 1 Million Menschen in China.

2 Kommentare zu „Foxconn-Arbeiterin verübt Selbstmord“

  1. Clean-IT sagt:

    Wo rechts? Bitte präzesieren! z.b. Auf der Seite oder unter Artikel?

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