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Gericht entschied: Samsung muss Entschädigung zahlen

15. September 2011

Ein Gericht in Seoul, Korea, entschied, dass Samsung eine Entschädigung an die Hinterbliebenen zweier junger Samsung-Arbeiterinnen in Korea, die an Leukämie verstorben waren, zahlen muss.

Damit wurde in Korea zum ersten Mal der Zusammenhang zwischen der Erkrankung von ArbeiterInnen und den schlechten Arbeitsbedingungen in der Computerchip-Produktion anerkannt.

Die Arbeiterin Lee starb 2006 im Alter von 30 Jahren an Leukämie, genauso wie ihre Kollegin Hwang, die mit 22 Jahren im Jahr 2007 verstarb. Beide arbeiteten in derselben Fabrik in der Provinz Gyeonggi und stellten Mikrochips für Halbleiter her, wodurch sie einer erhöhten toxischen Belastung ausgesetzt waren.

Für das gerichtliche Urteil war maßgeblich, dass beide Frauen in derselben Produktionsstätte denselben Bedingungen ausgesetzt waren, wodurch ein Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Erkrankung erklärbar war.

Samsung verleugnet bisher jeglichen Zusammenhang. Das Unternehmen kündigte an, demnächst Ergebnisse einer einjährigen Studie zu den Arbeitsbedingungen in den betroffenen Produktionsstätten zu veröffentlichen.

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