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Archiv für 2010

Foxconn reagiert auf Anschuldigungen – Verbesserungen aber nicht in Sicht

Donnerstag, 14. Oktober 2010

„Wir erwarten, dass Foxconn Verbesserungen vornimmt und aufhört PraktikantInnen als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. Die versprochenen Lohnerhöhungen müssen umgesetzt werden und Gesetze zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der ArbeiterInnen eingehalten werden. Es ist Zeit, das Foxconn sich wirklich um die psychische und physische Gesundheit seiner ArbeiterInnen kümmert. Nur dann wird Foxconn wieder an öffentlichem Ansehen gewinnen und nicht seinen Ruf als führendes Unternehmen verlieren.“

Mit diesen Forderungen schließt ein kürzlich veröffentlichter offener Brief an Foxconn, der von 60 Universitäts-Professoren aus China, Taiwan und Hong Kong verfasst wurde.

PA: Clean-IT: Erneut schwere Arbeitsrechtsverletzungen bei Foxconn festgestellt

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Neuer Bericht belegt, dass sich die Arbeitsbedingungen, entgegen der Versprechungen des weltweit größten Elektronikherstellers Foxconn, nicht gebessert haben.

Publikation: Schwermetalle außer Kontrolle. Chinesische NGOs kritisieren IT-Industrie

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Über die schlechten Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion in China wird häufig berichtet. Demgegenüber ist über die Verseuchung der Umwelt durch Schwermetalle durch die gleichen Unternehmen nur wenig bekannt. Daran wollen jetzt 34 chinesische Umweltorganisationen, die sich in der „Green Choice Alliance“ zusammengeschlossen haben, etwas ändern. Sie fordern ein verstärktes Umweltmanagement der IT-Branche.

Foxconn-ArbeiterInnen streiken für ihre Rechte

Freitag, 1. Oktober 2010

Am 21. September 2010 begannen tausende ArbeiterInnen der Foxconn-Filiale in Sriperumbudur, Indien, zu streiken. Ihre Hauptanliegen sind faire Lohnverhandlungen und die Anerkennung einer vom Unternehmen unabhängigen Gewerkschaft.

Neue Südwind-Website zum Thema “Sozial faire Beschaffung”

Mittwoch, 29. September 2010

Die neue Website von Südwind zum Thema “Sozial faire Beschaffung” ist online! Bund, Länder und Gemeinden geben in Österreich jährlich etwa 40 Milliarden Euro für öffentliche Güter und Dienstleistungen aus. Die Herstellung einiger dieser Produkte wie Arbeitsbekleidung, Computer, Blumen, Kaffee und Spielzeug erfolgt meist unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern. Wenn öffentliche Einrichtungen ihren Einkauf sozial fair gestalten, können sie zu besseren Arbeitsbedingungen und zu einer Reduzierung der Armut weltweit beitragen und ein Vorbild für Unternehmen und KonsumentInnen sein. „Sozial faire Beschaffung” heißt, dass Steuergeld nicht in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse investiert wird.
Mehr Informationen für BeschafferInnen und AktivistInnen finden Sie jetzt auf:
www.fairebeschaffung.at

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