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Erfolg: Bildungsprogramm zu Arbeitsrechten in chinesischen Zulieferbetrieben des Computerunternehmens HP
19. Oktober 2009
Die Schweizer Organisationen Fastenopfer und Brot für alle leiten seit 2007 gemeinsam die Kampagne “High Tech – No Rights”. Im Rahmen der Kampagne forderten zahlreiche KonsumentInnen lokale Computerunternehmen auf faire Arbeitsbedingungen ihrer Computerlieferanten zu gewährleisten. Der internationale Computeranbieter Hewlett-Packard (HP) reagierte als einziger auf die Forderungen und ließ in zwei chinesischen Zulieferfirmen Bildungsprogramme über Arbeitsrechte durchführen.
Lokale NGOs informierten ArbeiterInnen bei Delta Electronics und Chicony Electronics über ihre Arbeitsrechte und sensibilisierten Führungskräfte für Fragen der Unternehmensverantwortung. Die Programme konnten bald erste Erfolge verzeichnen: So war ein verbesserter Dialog zwischen Management und ArbeiterInnen festzustellen, sowie die Umsetzung einiger Forderungen von Seiten der ArbeiterInnen zu vermerken.
Die Schweizer NGOs sehen in dem Pilotprogramm einen wichtigen Schritt hin zu Sozialstandards in der Elektronikindustrie. Auch wenn der Weg zu einer sozialen Unternehmensverantwortung noch lang sei, bildeten die Pilotprogramme eine gute Basis für innovative ArbeiterInnenbildung, in China ebenso wie in anderen Teilen der Welt.
Details zum Pilotprogramm finden Sie hier.
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