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MakeITfair-Studie weist auf Nachholbedarf von Mobilfunkbetreibern hin
6. Oktober 2009
Ein Großteil europäischer Jugendlicher ist beunruhigt über die schlechten Arbeitsbedingungen unter denen Mobiltelefone hergestellt werden und besorgt über die Umweltauswirkungen der Produktion. Für faire, d.h. unter Einhaltung sozialer Mindeststandards produzierte, Elektronik wären sie sogar bereit 10 % mehr zu zahlen, so eine von MakeITfair durchgeführte Studie.
Das Interesse junger KonsumentInnen an “fairen Telefonen” hat die Mobiltelefonindustrie offenbar noch nicht wahrgenommen, denn Mobilfunkbetreiber wie T-Mobile oder Vodafone bekennen sich nur auf dem Papier zur Einhaltung sozialer Standards in der Produktion und Minimierung der schädlichen Umweltauswirkungen in ihren Zulieferketten. In dem sie bei Vertragsverlängerungen ein gratis Mobiltelefon anbieten tragen sie zu immer mehr Elektromüll bei, denn die Zahl jener Mobiltelefone die recyclet werden ist noch immer sehr niedrig.
Die Studie kann hier nachgelesen werden (PDF, 1,3 MB). Weitere Hintergrundinformationen finden sich in dieser Presseaussendung.
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