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Report: Philippinische Computerhersteller brechen ihr Versprechen
Ein neuer Bericht von makeITfair deckt weiterhin bestehende Verletzungen der Arbeitsrechte in der philippinischen Computerindustrie auf. Nur wenige Konzerne haben ihren Verhaltenskodex an die Forderungen, die makeITfair schon 2006 stellte, angepasst.
Das Problem sind vor allem große Markenkonzerne, die von ihren philippinischen Zulieferern billige aber hochwertige Produkte verlangen. Wer bei dem Preis nicht mitzieht, ist aus dem Geschäft – und das geschieht natürlich zu Lasten der ArbeiterInnen. Neben dem ökonomischen Druck, den die großen Konzerne ausüben, ist deren Weigerung, mehr als nur die direkten Zulieferer zu kontrollieren, ein großes Problem.
Leider ist selbst bei jenen Konzernen, die auf die Forderungen von makeITfair eingegangen sind, die Behandlung der Probleme äußerst oberflächlich. Kernprobleme wie niedrige Gehälter und Verletzung des Rechts auf Versammlungsfreiheit sowie die Miteinbeziehung von NGO’s und Gewerkschaften in Audits werden ausgeklammert.
Der Report steht hier zum Download (PDF, 1 MB) zur Verfügung, weitere Informationen finden Sie auf der Website unserer Partnerorganisation SOMO.
Siehe auch: Grün und fair? (Clean IT)
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Schlagworte: makeITfair, Philippinen, Report, SOMO
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