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Streik in Donguan

6. Mai 2009

WINTEK, einer der Hauptlieferanten von Touch-Screens für Apple und HTC, kündigte Mitte Dezember 2008 unangekündigt etwa 700 ArbeiterInnen, nachdem seit November Gehälter gekürzt, unbezahlter Urlaub erzwungen und keine Zulagen mehr ausgezahlt wurden. Während WINTEK behauptet, der Grund wären ausbleibende Aufträge, weiß die taiwanesische Presse von einem Gewinn von über 118 Millionen Dollar und Zusatzaufträgen zu berichten.

Erste Erfolge

Am 17. April dieses Jahres gingen schließlich 7.000 ArbeiterInnen eines Zulieferbetriebes auf die Straße. Ausgelöst durch unbezahlte aber verpflichtende Überstunden, schlechtes Essen und fehlende Zulagen, erreichte der Streik immerhin die doppelte Bezahlung von Überstunden. Essen und Zulagen blieben unangetastet.
Wei-li Chu, Vorsitzender der National Federation of Independent Trade Unions, der den Streikenden und Gekündigten half, wurde von WINTEK wegen Diffamierung verklagt.

Unterschriftenaktion

Taiwanesische Organisationen wie die Labor Information and Education Association (TLIEA), die National Federation of Independent Trade Unions (NAFITU), das WINTEK bargaining team, die Solidarity Union und  Youth Labor Union 95 haben mittlerweile eine Kampagne gestartet um die ArbeiterInnen, die von WINTEK entlassen wurden, zu unterstützen. Die Auftraggeber von WINTEK (wie zB. Apple) wurden ebenso kontaktiert wie die taiwanesische Regierung. Die ArbeiterInnen kämpfen für eine Wiederanstellung und eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.

Unterzeichnen Sie hier die Online-Petition! (Englisch)

Weitere Informationen: goodelectronics.org

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